Curry mit Kürbis: Das genial cremige Protein-Rezept

Bunte vegane Curry-Bowl mit weißem Reis, geröstetem Kürbis, Kichererbsen, Spinat, Paprika, Erdnüssen und Koriander.
Lächelnde Frau mit blonden Haaren rührt mit einem Schneebesen in einem Kochtopf um

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Curry mit Kürbis: So einfach machst du dieses leckere Kürbis Curry!

Kann ein Curry mit Kürbis, Tempeh und Erdnüssen wirklich so schmecken, dass du den Teller leer kratzt? JA definitiv! Dieses Curry ist einfach köstlich und passt perfekt in die gemütliche Herbstküche.

Ehrlich gesagt freue ich mich normalerweise nicht auf Herbst und Winter. Denn ich mag es sehr, wenn die Tage lang und hell sind. Aber die Perspektive auf die Kürbissaison erhellt meine Laune doch ziemlich. 🙂

Und auf dieses Curry freue ich mich jedes Jahr. Es ist cremig, würzig, leicht süßlich und durch Tempeh und Kichererbsen gleichzeitig richtig sättigend. Genau solche Gerichte liebe ich: Sie schmecken nach Comfort Food, bestehen aber trotzdem aus vollwertigen Zutaten und liefern dir eine gute Portion pflanzliches Eiweiß. 🙂

Bunte vegane Curry-Bowl mit weißem Reis, geröstetem Kürbis, Kichererbsen, Spinat, Paprika, Erdnüssen und Koriander.

Wenn du auf der Suche nach einem einfachen, gesunden und veganen Abendessen bist, solltest du dieses Hokkaido Curry unbedingt ausprobieren. Das Rezept ist unkompliziert, schnell gemacht und eignet sich auch wunderbar für Meal Prep.

Und ich weiß nicht warum, aber die Kombination aus Kürbis und Kokosmilch ist einfach köstlich! Schonmal probiert? Falls nicht, dann jetzt ab in die Küche.

Kürbis-Curry mit Kokosmilch und veganem Protein

Kürbis allein ist zwar nährstoffreich, aber nicht proteinreich. Die pflanzlichen Proteine kommen aus Tempeh und Kichererbsen.

Tempeh wird aus fermentierten Sojabohnen hergestellt und hat eine angenehm feste, leicht nussige Konsistenz. Dadurch passt er meiner Meinung nach besonders gut in Currys. Anders als Naturtofu zerfällt Tempeh nicht so schnell und bleibt auch nach dem Köcheln schön bissfest. Außerdem enthält Tempeh je nach Produkt ungefähr 19 Gramm Protein pro 100 Gramm und gehört damit zu den top veganen Eiweißquellen.

Auch Kichererbsen liefern pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Zusammen mit dem Tempeh machen sie dieses Gericht zu einem echten Wohlfühlessen, das dich lange satt hält. Damit reiht sich das Rezept in meine liebsten veganen proteinreichen Rezepte ein. 🙂

Nahaufnahme eines Löffels mit veganem Kürbis-Curry mit Reis, Gemüse, Kichererbsen, Erdnüssen und frischen Korianderblättern.

Ich finde es immer wieder schön, wie einfach sich vegane Proteine in alltägliche Gerichte integrieren lassen. Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh, Linsen und Sojaprodukte können ganz unkompliziert Bestandteil einer ausgewogenen veganen Ernährung sein.

So bereitest du das Curry mit Kürbis zu

Bevor du mit dem Kochen beginnst, kannst du alle Zutaten vorbereiten. Schneide dafür die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer möglichst fein. Gerade Ingwer und Knoblauch verteilen sich so besser im Curry und geben ihr Aroma gleichmäßig an die Sauce ab.

Anschließend wäschst du den Hokkaido-Kürbis gründlich. Halbiere ihn und entferne die Kerne mit einem Löffel. Die Schale darf beim Hokkaido dranbleiben. Schneide das Fruchtfleisch danach in mundgerechte Würfel. Achte darauf, die Stücke möglichst ähnlich groß zu schneiden, damit sie später gleichmäßig gar werden.

Den Tempeh schneidest du ebenfalls in Würfel. Wenn du möchtest, kannst du ihn vorher kurz dämpfen oder mit heißem Wasser übergießen. Das ist kein Muss, kann aber helfen, mögliche herbe Noten etwas abzumildern. Ich brate den Tempeh für dieses Curry direkt mit dem Kürbis an, sodass er zusätzlich ein paar schöne Röstaromen bekommt.

Erhitze zunächst einen Teelöffel Kokosöl in einem Topf oder einer tiefen Pfanne. Gib die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer hinein und brate alles bei mittlerer Hitze etwa zwei bis drei Minuten an. Rühre regelmäßig um, damit der Knoblauch nicht zu dunkel wird. (Schon jetzt sollte es in deiner Küche wunderbar aromatisch duften.)

Danach kommen die Kürbis- und Tempehwürfel dazu. Brate beides ungefähr fünf Minuten mit an. Durch diesen Schritt bekommt der Kürbis bereits etwas Farbe und der Tempeh eine leicht gebräunte Oberfläche.

Nun rührst du die Currypaste, Kurkuma und Kreuzkümmel unter. Du kannst eine rote oder gelbe Currypaste verwenden. Rote Currypaste ist meistens etwas kräftiger und schärfer, während gelbe Varianten häufig milder schmecken. Brate die Gewürze etwa eine Minute mit an, damit sie ihr Aroma entfalten können.

Lösche alles mit Sojasauce und Kokosmilch ab. Anschließend gibst du die gekochten Kichererbsen dazu und rührst das Curry einmal gründlich um. Lass das Kürbis-Curry-Kokosmilch-Gemisch nun etwa zwölf Minuten köcheln. Der Kürbis sollte danach weich, aber nicht zerfallen sein.

Zum Schluss kommt der Spinat in den Topf. Anfangs sieht es vielleicht nach sehr viel Spinat aus, aber er fällt innerhalb kurzer Zeit zusammen. Rühre ihn unter und lass ihn nur so lange mitgaren, bis er weich ist. Schmecke das Curry anschließend ab. Je nach verwendeter Currypaste kannst du noch etwas Sojasauce, Salz, Pfeffer oder zusätzliche Gewürze ergänzen.

Serviere dein Curry mit Kürbis am besten mit Reis.

Nahaufnahme eines veganen Kürbis-Currys mit Reis, Gemüse, Kichererbsen, Erdnüssen und frischen Korianderblättern.

So kannst du das Hokkaido Curry abwandeln

Das Rezept lässt sich ganz einfach an deinen Geschmack anpassen. Wenn du es schärfer magst, kannst du zusätzlich Chiliflocken oder frische Chili verwenden. Für noch mehr Frische passt ein Spritzer Limettensaft sehr gut.

Du kannst außerdem einen Teil der Kichererbsen durch rote Linsen ersetzen. Diese garen direkt in der Sauce und machen das Curry noch sämiger. Auch Brokkoli, Paprika, Zucchini oder Karotten passen hervorragend dazu.

Falls du kein Tempeh zu Hause hast, kannst du ihn durch Naturtofu oder Räuchertofu ersetzen. Räuchertofu bringt eine besonders herzhafte Note mit. So bleibt das Rezept eine vielseitige vegane Proteinquelle, auch wenn du gerade keinen Tempeh im Kühlschrank hast.

Veganes Curry mit Reis, Kürbis, Kichererbsen, Blattspinat, Erdnüssen und frischem Koriander in einer Schale.

Kürbis Curry

Curry mit Kürbis, Tempeh und Kichererbsen
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Portionen: 2
Gericht: Hauptgericht

Zutaten
  

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Currypaste (rot oder gelb)
  • 1 TL Kurkuma
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • 250 g Hokkaido-Kürbis
  • 150 g Tempeh
  • 400 ml Kokosmilch (light)
  • 1 EL Sojasauce
  • 200 g Kichererbsen (gekocht)
  • 150 g frischer Spinat
  • Erdnüsse und frischer Koriander oder Petersilie zum Servieren
Zusätzlich
  • 140 g Reis (oder mehr nach Geschmack)

Zubereitung
 

  1. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken, in Kokosöl für 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.
  2. Kürbis und Tempeh in mundgerechte Würfel schneiden. Für 5 Minuten mitbraten.
  3. Currypaste, Kurkuma und Kreuzkümmel dazugeben.
  4. Nach einer Minute mit Sojasoße und Kokosmilch ablöschen. Kichererbsen dazu geben. Ca. 12 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis fast weich ist.
  5. Spinat zu dem Curry geben, zusammenfallen lassen. Abschmecken und mit Koriander, Erdnüssen und Reis servieren.

Nährwerte pro Portion:
699 kcal
30 g Protein
26 g Fett
91 g Kohlenhydrate

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Lachende Frau mit blonden Haaren hält eine Rührschüssel und einen Schneebesen

Leandra Heller

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